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Gwen Thumb

Deacon Brodies Tavern

Deacon Brodie

Hintergrund

Seit meiner Kindheit begleiten mich Hunde durchs Leben. Erst war es ein Pudel meiner Mutter und später kam als erster eigener Hund ein Westie zu mir. Er erreichte das selige Alter von 17,5 Jahren und war ein netter Kumpel für Katzen und später die Scotties. Zu dieser Zeit waren nämlich auch noch immer Katzen im Haus - ich habe Perser gezüchtet, der letzte selbstgezüchtete Kater lebte 18 Jahre bei mir.

Mit dem Westie entstand das Interesse für Scotties. Als erster kam 1992 “Deacon” aus der Zucht von Familie Richter (“von der Mandschurei”) ins Haus. Damals begann ich auch Ausstellungen zu besuchen, und Deacon war als Junghund schon recht erfolgreich (bis hin zum BOB). Nach seinem frühen Unfalltod war es dann “Iron” von Frau Roux (“Olle Use”), der die Reihe fortsetzte. Iron war auch auf Ausstellungen, aber irgendwie war er dafür nicht diszipliniert genug.

Als nächstes kam dann 1997 “Gwen” von Frau Bruweleit/ Mölls (“Downtown”) ins Haus. Gwen war mein erster (und letzter) weizenfarbener Scottie. Wild und selbstbewußt, schwierig im Charakter, aber (vielleicht auch deshalb) zunächst sehr erfolgreich im Ausstellungsring. Nach 1,5 Jahren bekam sie dann die bei weizenfarbigen Scotties häufig auftretende helle Nase, und nach einer Reihe von diesbezüglich negativen Bemerkungen habe ich dann entschieden, Gwen nicht mehr auszustellen. Auch für die Zucht wollte ich sie nicht verwenden, denn wenn sie ihren unbändigen Charakter an ihre Kinder vererbt hätte, wäre das kein Spaß für die Käufer gewesen. Inzwischen verbringt Gwen ihren Lebensabend bei einem gleichaltrigen Downtown-Rüden in der Nähe.

Als ich Deacon als ersten Scottie bekam, begann ich mich detaillierter mit der Rasse zu beschäftigen. Mein erstes Buch war damals “The New Scottish Terrier” von Cindy Cooke/ Anstamm. Die Eindrücke über diesen Zwinger und den Typ der Hunde haben mich sofort fasziniert, aber alle Kontaktversuche in die USA liefen ins Leere.

Doch dann sah ich unerwartet und unvermutet eine wunderschöne Anstamm-Hündin mitten in Deutschland! Es war “Anstamm Animation”, die bei den “Mafiosos” eingezogen war - mir sind die Tränen in die Augen geschossen. Und einige Zeit später kam dort noch ein Rüde “Anstamm Aftershock” hinzu. Jetzt gab es also die Möglichkeit, einen Anstamm-Hund hier zu bekommen. Und ich griff bei der ersten Möglichkeit zu und kaufte “Whitney” bei Frau Bruweleit.

Inzwischen habe ich sogar Cindy Cooke und Miriam “Buffy” Stamm zusammen mit Hans-Peter Clieves (Mafioso Scottish Terrier) besuchen können, und es hat sich ein enger persönlicher Kontakt und eine züchterische Verbindung aufgebaut - bis hin dazu, daß beide einverstanden waren, daß ich ihren “Charlie” bei mir aufnehme.

Damit konkretisierten sich auch die Pläne zu züchten. Als Zwingernamen wählte ich “Deacon Brodie’s” - einmal in Erinnerung an meinen ersten Scottie “Deacon”, andererseits in Beziehung zu der schottischen Legende “Deacon (William) Brodie”, einem schillernden Charakter, dessen Lebenslauf als Vorbild für die Story (und den Film) “Dr. Jekyll und Mr. Hide” diente. Die Tradition von Deacon Brodie wird in seiner Heimatstadt Edinborough noch immer gepflegt (siehe die Bilder links).

Und sind unsere Scotties nicht auch ein bißchen wie Jekyll and Hide (oder Deacon Brodie)?

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